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Ob Liebhaberin alter Schmuckstücke oder Fashionista mit extravagantem Stil – Vintage-Schmuck ist so wunderbar, weil er so einfach zu kombinieren ist.

Vintage ist heute ein gängiges Wort, es kommt aus dem Englischen und bedeutet altmodisch, althergebracht, klassisch oder typisch. Bei Vintage-Schmuck und -Uhren handelt es sich demnach um Stücke aus vergangenen Zeiten, die mindestens 20 Jahre alt sind. Die Schätze in Großmutters Schmuckkästchen oder die Handaufzugsuhr von Opa aus den 1920er oder 1950er Jahren, aber auch Schmuck aus den 1990ern und 2000ern – all das fällt unter den Begriff Vintage.

© Falcon Eyes, Shutterstock
© Falcon Eyes, Shutterstock

Zunehmend beliebter werden Schmuckstücke im Vintage-Look. Kein Wunder, denn mit Vintage-Schmuck lässt sich wunderbar kombinieren und ein klassisches Outfit mit einem extravaganten Dreh aufpeppen. Der Look erhält auf diese Weise einen ganz eigenen Stil.

Häufig findet man Ornamente, geometrische oder florale Formen in altem Schmuck. Der Bezug zum Art-Deco und Jugendstil ist stets präsent. Dies beschreibt auch schon die gängigen Designs der Vintage-Schmuckstücke: Von verspielt über feminin zu sinnlich ist er reich an Verzierungen, Edelsteinen und kleinen, feinen Details.

Dabei ist nicht nur Echtschmuck aus der vergangenen Ära beliebt, sondern auch immer hochwertiger Modeschmuck. Dies unterscheiden zu können, hilft möglicherweise der Geldbörse. Beim Kauf von Vintage-Schmuck (besonders am Trödelmarkt) ist es daher ratsam, die Juwelen vorab genau zu prüfen, am besten mit einer Lupe. Einschlüsse sprechen für Edelsteine, bei klaren Steinen handelt es sich wahrscheinlich um Glas. Es empfiehlt sich zudem auf die Punzierung zu achten: Pl 950 steht für Platin, 925 bedeutet Sterling-Silber. Wenn die Schmuckstücke mit 750 oder 585 gestempelt sind, handelt es sich um 18- oder 14-karätiges Gold. Die Stücke mit einem Schmucktuch vorab zu reinigen, kann ebenfalls Mängel aufdecken.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, zieht am besten einen Fachmann oder eine Fachfrau zu Rate: den Juwelier des Vertrauens. Hier kann das Schmuckstück nicht nur professionell im Wert geschätzt werden, sondern auch einer eingehenden Reinigung unterzogen werden.

Wer lieber selbst reinigen möchte, sollte bei Goldschmuck zu einer einfachen ph-neutralen Seifenlösung greifen. Für Silberschmuck empfiehlt sich eine Silberlösung, aber auch Zahnpasta kann verwendet werden. Am besten schrubbt man die Stücke mit einer weichen, alten Zahnbürste sauber. Bei Perlen und bestimmten Edelsteinen, etwa weichere wie der Opal, ist jedoch Vorsicht geboten, diese verlangen eine professionelle Reinigung vom Juwelier.

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