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Schon seit langer Zeit wird über die Kraft der Steine gesprochen. Wir haben uns angesehen, welche positiven Wirkungen gewissen Edelsteinen nachgesagt wird.

Seit Jahrtausenden werden Edelsteinen Eigenschaften zugeschrieben, die positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden haben sollen. Juwelieronline.de ist dem nachgegangen und stellt bekannte Edelsteine unter diesem Aspekt vor.

© J. Palys, Shutterstock

Die Kraft der Steine beschäftigte schon die Ägypter, Römer und Griechen, wie Passagen aus der „Naturalis Historia“ von Plinius d.Ä. belegen. Auch Hildegard von Bingen, die als eine der bedeutendsten Mystikerinnen des Mittelalters gilt, beschäftigte sich mit der Heilwirkung von Edelsteinen. Laut Hildegard von Bingen lassen sich die Schwingungen, die Edelsteine aussenden, über Haut- oder inneren Kontakt, zum Beispiel mittels Heilsteinwasser, auf den Menschen übertragen, wodurch positive Effekte entstehen. Zu beachten ist, dass Heilsteine keinesfalls den Weg zum Arzt ersetzen, vielmehr bieten sie ergänzende Unterstützung.

Amethyst

Der zur Quarzgruppe gehörende Amethyst ist ein beliebter Edelstein, dessen Lila etwas Geheimnisvolles ausstrahlt. Im Altertum wurde der Amethyst als Schutzstein gegen Trunkenheit angesehen, denn aus dem Griechischen übersetzt bedeutet „amethyein“ so viel wie „nicht betrunken“. Experten sehen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Hildegard von Bingen schrieb dem Amethyst schmerzlindernde und krampflösende Wirkung zu. Dieser Edelstein hat auch eine spirituelle Seite. Diane Stein (The Women‘s Book of Healing, 2004) beschreibt, dass der Amethyst die Aura ausgleiche und schütze, den Geist reinige und für inneren Frieden sorge. Amethyst kann auf der Haut getragen werden, aber auch Amethystwasser oder Drusen sorgen für positive Effekte.

Amethyst (Shutterstock) | Ring Happy Holi von Capolavoro, 18 Karat Roségold, Brillanten
Amethyst (Shutterstock) | Ring Happy Holi von Capolavoro, 18 Karat Roségold, Brillanten

Smaragd

Der Smaragd, ein Aluminium-Beryllium-Silikat, hatte schon in der indianischen Mythologie der Andenbevölkerung große Bedeutung. Ihm wird zum Beispiel ein positiver Einfluss auf das Augenlicht nachgesagt. Laut Plinius dem Älteren stärke er die Augen. Bei einer Meditation hilft der Smaragd, nach Diane Stein dabei, Liebe, Freude und inneren Frieden zu finden.

Smaragd (Shutterstock) | Armband Africa von Marco Bicego, 18 Karat Gelbgold, Smaragde
Smaragd (Shutterstock) | Armband Africa von Marco Bicego, 18 Karat Gelbgold, Smaragde

Lapislazuli

Der tiefblaue Lapislazuli ist ein Natrium-Aluminiumsilikat mit goldschimmernden Pyritsprenkeln. Generell gilt er als einer der wichtigsten Heilsteine, da er Schmerzen aller Art lindere. Nach Diane Stein regt der Lapislazuli auch alle Formen der Kreativität an und unterstützt diese. Laut Birgit Schweikert hilft der Lapislazuli auch neues Selbstvertrauen zu gewinnen und den Optimismus zu steigern.

Lapislazuli (Shutterstock) | Collier Yanizzi von Bernd Wolf, Sterling-Silber 24 Karat vergoldet, Lapislazuli
Lapislazuli (Shutterstock) | Collier Yanizzi von Bernd Wolf, Sterling-Silber 24 Karat vergoldet, Lapislazuli

Mondstein

Zur Gruppe der Feldspate gehörend, hat der Mondstein gerne einen leichten Schimmer; daher galt er bei Griechen und Römern als Mondsymbol. Aufgrund seines Namens kann der Mondstein nach Birgit Schweikert bei Mondsüchtigkeit helfen. Dazu sollte man ihn unters Kopfkissen legen. Der Heilstein wird eher dem weiblichen Bereich zugeordnet. Laut Diane Stein stimuliere der Mondstein das Selbstbewusstsein und Bewusstsein und helfe dabei, innere Ruhe zu finden und Hoffnung zu schöpfen.

Mondstein (Shutterstock) | Ringe von Al Coro, 18 Karat Weißgold, Mondsteine, Aquamarin
Mondstein (Shutterstock) | Ringe von Al Coro, 18 Karat Weißgold, Mondsteine, Aquamarin

Egal, ob Sie an die Heilwirkung von Edelsteinen glauben oder nicht, Ihrer Faszination für Edelsteine und Schmuck sollte dies keinen Abbruch tun.

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