• Ob in LIfestyle- oder Fashion-Magazinen: Der Trend geht klar hin zu Retro.  Das Altbekannte und Bewährte findet wieder immer größeren Anklang.

    Ob in LIfestyle- oder Fashion-Magazinen: Der Trend geht klar hin zu Retro. Das Altbekannte und Bewährte findet wieder immer größeren Anklang.

  • Ob mit Leder- oder Milanaiseband: Henry London ist retro – und dadurch absolut im Trend.

    Ob mit Leder- oder Milanaiseband: Henry London ist retro – und dadurch absolut im Trend.

  • Daniel Wellington hat gezeigt, dass klassische Uhren cool sein können – und damit den Markt verändert.

    Daniel Wellington hat gezeigt, dass klassische Uhren cool sein können – und damit den Markt verändert.

  • Mit Retro-Uhren den Umsatz ankurbeln Henry London und Daniel Wellington zeigen wie's geht.

    Mit Retro-Uhren den Umsatz ankurbeln Henry London und Daniel Wellington zeigen wie's geht.


25. 02. 2016

Retro is the new NEW

Nicht nur in der Fashion-Welt ist ein Begriff in dieser Saison allumfassend: Retro. Auch die Uhren-Schmuck-Branche entdeckt dieses Thema zunehmend für sich. Und den Konsumenten gefällt´s. Wer rechtzeitig auf den Vintage-Zug aufspringt, kann für wachsende Umsätze sorgen.

Jedes Jahr wieder versucht die Uhren-Schmuck-Branche Innovationen einzuführen – sei es im High-End-Bereich, in dem es meist um noch kompliziertere Komplikationen, noch flachere, noch ausgereiftere Uhrwerke geht, oder im Trendbereich, in dem meist designtechnische Ansprüche befriedigt werden sollen. Und in diesem Jahr lautet die Devise: Back to the roots!

Warum ist Henry London ein Erfolg?
Die Story hinter Henry London ist schnell erzählt. Auf dem berühmten Portobello Market im Londoner Stadtteil Notting Hill entdeckte eine junge Designerin – immer auf der Suche nach Inspiration – eine Vintage-Uhr. Original aus 1965 mit der Gravur „Henry, August 1965“. Gemeinsam mit ihrem Partner begann sie über die Möglichkeit nachzudenken, Henry’s Uhr für die jetzige Generation zu überarbeiten. Gesagt, getan: Henry London war geboren.

Classic is back
Es war der Erfolg der Uhrenbranche in den letzten zwei Jahren: Daniel Wellington. Die schlichten Zeitmesser, die gerne mit Natobändern getragen werden, haben die Handgelenke erobert. Und damit gezeigt: Klassische Uhren sind zurück! Das zeigte auch ein Blick in die Uhrenhalle A1 auf der Inhorgenta Munich – schlichte, klassische Uhren, so weit das Auge reicht.

Warum ist Daniel Wellington ein Erfolg?
Es kann wohl kein Zufall sein, dass die Uhren von Daniel Wellington zu der Zeit auf den Markt kamen, als der englische Preppy-Style die Modewelt prägte. Auch die Lust zur Individualisierung ist heute beim Konsumenten sehr stark vertreten. Mit dem einfachen Bandwechsel-System und den vielen unterschiedlichen Nato- und Lederbändern kann so jeder seine eigene Uhr gestalten. Die Idee, eine Uhr zu kaufen und sie mit verschiedenen Bändern umzugestalten, hat die Konsumenten begeistert. Auch für den Fachhandel ist Daniel Wellington eine gute Gelegenheit, um eine neue, junge Zielgruppe anzusprechen, sie immer wieder ins Geschäft zu holen (denn schließlich will man ja viele Armbänder für seine Uhr haben) und somit eine Kundenbindung zu schaffen.

Fazit
Retro is back. Das beweisen nicht nur modeaffine Fashion Victims, sondern auch die Tatsache, dass die Trendprofis der TT Trendtime mit ihrer neuen Marke Henry London einmal mehr den Markt aufmischen wollen. Für den Juwelier gilt: Vorbereitet sein, sich informieren und mit „alten Ideen“ neues Geld verdienen. Denn wie schon Daniel Wellington gezeigt hat: Retro kann für guten Umsatz beim Juwelier sorgen.

Alles rund um aktuelle Trends erfahren Sie in unserer Beilage dem Trendparameter, der der aktuellen Ausgabe des Blickpunkt Juwelier beigelegt ist.