• Die Uhren-Schmuck-Branche bleibt auch 2016 unter sich.

    Die Uhren-Schmuck-Branche bleibt auch 2016 unter sich.

  • Die „heiligen Hallen“ bleiben dem Konsumenten auch in Zukunft verschlossen.

    Die „heiligen Hallen“ bleiben dem Konsumenten auch in Zukunft verschlossen.


10. 12. 2015

Inhorgenta Munich bleibt Fachmesse

Im Gegensatz zu anderen Vorankündigungen im Frühjahr, hat die Messeleitung nun bekannt gegeben, dass die Messe auch 2016 ausschließlich für das Fachpublikum zugänglich bleibt.

Bereits Mitte dieses Jahres kündigte die Münchner Messe an, zukünftig auch für ausgewählte Konsumenten die Pforten der „heiligen Hallen“ zu öffnen. Diese könnten nach ihrem Besuch ein aufschlussreiches Feedback geben und davon könnten alle, Juweliere, Lieferanten und Hersteller, nur profitieren. Diese Meldung wurde jedoch von Ausstellern von Anfang an kontrovers diskutiert und stieß bei manchen durchaus auf Ablehnung. Die Konzepte der Messestände seien nicht auf den Endverbraucher ausgerichtet. Auch hörte man, dass der eine oder andere Juwelier nicht wolle, dass der Konsument derart tiefe Einblicke in die Branche erhält.

Keine Öffnung für Konsumenten

Ende November wurde nun entschieden, dass nach sorgfältiger Prüfung, und in Absprache mit den Vertretern des Fachbeirats, die Inhorgenta Munich auch in Zukunft keine Endverbraucher zulassen wird. „Alle Beteiligten haben das Für und Wider im Fachbeirat nochmals ausführlich diskutiert. Wir sind gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass die Idee der Teilöffnung der Inhorgenta Munich für einen ausgewählten Kundenkreis nicht die gemeinsamen Ziele von Messe München, Ausstellern und Fachbesuchern fördert“, so Stephan Lindner, Präsident des Bundesverbandes der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte und Mitglied des Fachbeirats.