• Die bestehenden Cadenzza-Stores werden geschlossen. Einige will Swarovski für sich nutzen.

    Die bestehenden Cadenzza-Stores werden geschlossen. Einige will Swarovski für sich nutzen.

  • Die funkelnden Schmuckstücke wird es künftig nur noch in drei Stores und online geben.

    Die funkelnden Schmuckstücke wird es künftig nur noch in drei Stores und online geben.


17. 11. 2016

Swarovski: Aus für Cadenzza-Läden

Der Kristall-Konzern wird sein komplettes Cadenzza-Ladennetz dicht machen und sich mit Cadenzza ab 2017 auf das Online-Geschäft konzentrieren.

Swarovski hatte das Multilabel-Konzept (u.a. Oscar de la Renta, Roberto Cavalli, Versace) für Modeschmuck im Premium-Segment 2013 mit großen Ambitionen gegründet. Die Rede war damals von bis zu 1.000 Cadenzza-Filialen bis zum Jahr 2020. Zwischenzeitlich hatte General Manager Marcus Kossendey diese Zahl auf 250 heruntergeschraubt. Heute gibt es 35 Stores weltweit, davon zwölf in Deutschland und 13 in Österreich. Diese werden nun geschlossen, zum Teil will sie das Unternehmen für Swarovski-Läden nutzen. In den drei Shops der Swarovski Kristallwelten in Innsbruck, Wien und am Stammsitz in Wattens sollen sämtliche Cadenzza-Produkte weiterhin erhältlich sein.

Cadenzza nur noch online?
Der Online-Shop cadenzza.at werde weiter betrieben. „Der Fokus liegt künftig voll auf dem Online-Geschäft. Sämtliche Cadenzza-Produkte werden ab 2017 in die neu geschaffene Swarovski Online-Plattform crystals-from-swarovski.com integriert“, teilte der Kristallkonzern der Tiroler Tageszeitung Anfang Oktober auf Anfrage mit. Das Cadenzza-Team soll in die Swarovski-Organisation zurückgeführt werden, Marcus Kossendey sei aber nicht mehr Teil dieses Teams.