• Das sind die Ergebnisse der Deloitte Swiss Watch Industry Study 2016.

    Das sind die Ergebnisse der Deloitte Swiss Watch Industry Study 2016.

  • Die Schweizer Uhrenexporte sind im ersten Halbjahr 2016 auf CHF 9,5 Milliarden zurückgegangen.

    Die Schweizer Uhrenexporte sind im ersten Halbjahr 2016 auf CHF 9,5 Milliarden zurückgegangen.

  • 82% der Führungskräfte von Uhrenunternehmen sind pessimistisch, was die Entwicklung der Schweizer Uhrenbranche in den nächsten 12 Monaten anbelangt.

    82% der Führungskräfte von Uhrenunternehmen sind pessimistisch, was die Entwicklung der Schweizer Uhrenbranche in den nächsten 12 Monaten anbelangt.

  • Die schwächere Auslandsnachfrage wird als grösstes Risiko angesehen (79%).

    Die schwächere Auslandsnachfrage wird als grösstes Risiko angesehen (79%).

  • Der 3D-Druck hat in der Schweizer Uhrenbranche Fuß gefasst.

    Der 3D-Druck hat in der Schweizer Uhrenbranche Fuß gefasst.

  • Die Wahrnehmung von Schweizer Marken im Smartwatch-Markt steigt.

    Die Wahrnehmung von Schweizer Marken im Smartwatch-Markt steigt.

  • Die Bedeutung der Online-Shops als Verkaufskanal nimmt zu.

    Die Bedeutung der Online-Shops als Verkaufskanal nimmt zu.


12. 10. 2016

Deloitte Swiss Watch Industry Study 2016

Der jährlich erscheinende Report von Deloitte präsentiert die Ergebnisse von Umfragen zur Schweizer Uhrenindustrie. Unter anderem nehmen circa 3.000 Verbraucher aus China, Deutschland, Italien, Japan, der Schweiz und den USA sowie mehr als 50 Führungskräfte der Uhrenindustrie teil. Wir haben für Sie die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.

Uhrenexporte

Die Exporte von Schweizer Uhren gingen im ersten Halbjahr 2016 von 10,2 Milliarden CHF im Jahr 2015 auf 9,5 Milliarden CHF zurück. Das ist seit 2011 der niedrigste Stand. Und es ist kein Ende in Sicht: Bereits seit 14 Monaten in Folge sind sowohl Verkaufswert als auch das Exportvolumen rückläufig.

Zukunft

Die Hoffnung schwindet. Insgesamt 82 % der Führungskräfte von Uhrenunternehmen sind pessimistisch und rechnen in den nächsten zwölf Monaten nicht mit einem Kurswechsel. Das sind circa doppelt so viele wie im Jahr 2015.

Risiken

Auf die Frage, welches Risiko für die Branche die größte Gefahr darstelle, gaben 79 % der Führungskräfte die schwächere Auslandsnachfrage noch vor der Frankenaufwertung an. Insgesamt 57 % erwarten, dass die Exporte nach Hongkong weiter zurückgehen werden.

3D-Druck

Der 3D-Druck erobert die Schweizer Uhrenbranche: 64 % der befragten Führungskräfte gaben in einer Befragung an, dass diese Technologie bereits für die Konzeption oder für die Herstellung von Prototypen angewendet wird.

Smartwatch

Die von Deloitte in Auftrag gegebene Konsumentenbefragung, die in China, Deutschland, Italien, Japan, den USA und der Schweiz durchgeführt wurde, zeigt eine deutliche Veränderung gegenüber dem Vorjahr. Nachdem Swatch bereits 2015 unter den Top 3 Smartwatch-Marken gelistet wurde, rückt nun auch TAG Heuer in die oberen Ränge auf.

Online-Shops

Erstmals seit der Veröffentlichung der Uhren-Studie 2012 richten die Unternehmen ihre Aufmerksamkeit hauptsächlich auf Online-Vertriebskanäle. Viele Konsumenten kaufen auch Uhren im Internet und der Einsatz digitaler Medien ist für die Hersteller mittlerweile zum festen Bestandteil der Marketingkampagnen geworden.